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​THE LIMIT PROJECT 2026

06 | Juni Silent Miles

500 km Radchallenge – ohne Zuschauer, ohne Ausreden

Die Idee

Nach dem gescheiterten Everesting im Mai stellte sich eine unbequeme Frage:

Funktioniert Disziplin auch ohne Zuschauer?

Die bisherigen Challenges wurden dokumentiert, geteilt, kommentiert. Motivation von außen war immer da.

Silent Miles dreht das um:

500 Kilometer auf dem Rennrad. Kein Live-Tracking. Keine täglichen Updates. Kein öffentlicher Fortschritt, der Druck erzeugt.

Die einzige Person, die weiß, ob heute gefahren wurde oder nicht: ich selbst.

 

Umsetzung

Die komplette Distanz wird auf dem Rennrad zurückgelegt.

Rahmenbedingungen:

  • Zeitraum: Juni 2026 (30 Tage)

  • Strecken rund um München (Isarradweg, Speichersee, Erdinger Moos)

  • Alle Fahrten zählen – Training, Pendeln, gezielte Touren

  • Tracking per Fahrradcomputer, aber ohne öffentliche Veröffentlichung

  • Indoor-Cycling ist mental härter, von daher auch erlaubt.

 

Warum Radfahren nach dem Everesting?

Die Mai-Challenge hat gezeigt: Disziplinen sind nicht austauschbar.

200 km Laufen im April hat mich nicht auf den Stairmaster vorbereitet. Also im Juni ein bewusster Wechsel: weg von der Vertikalen, zurück auf die Horizontale.

Das Rennrad bringt eigene Herausforderungen:

  • Jede Tour braucht mindestens 1–2 Stunden Zeitblock

  • Wind, Wetter und Verkehr sind nicht kontrollierbar

  • Kein „mal eben 5 km einschieben" wie beim Laufen

 

Ansatz

Stille Kilometer statt lauter Ankündigungen.

Der Fokus liegt auf:

  • täglicher Konstanz statt einzelnen Mammut-Touren

  • ehrlicher Selbstkontrolle ohne externes Sicherheitsnetz

  • der Frage, ob intrinsische Motivation allein reicht

Kein festes Tagesziel. Keine vorgegebene Route. Nur eine Zahl am Ende des Monats: 500.

 

Abschluss

Die Challenge gilt als abgeschlossen, sobald 500 Kilometer auf dem Tacho stehen.

Unabhängig davon, wie die Kilometer verteilt wurden.

📝 Den vollständigen Erfahrungsbericht lesen

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